Maria Geburt

Die Ostkirche kannte dieses Fest schon im 6. Jahrhundert. Im Westen wurde es durch Papst Sergius I. eingeführt Im 10. Jahrhundert dann auf die die gesamten katholischen Kirche ausgedehnt.
Am Geburtstag Mariens betet die Kirche: Die Geburt des Erlösers durch Maria war für uns der Anfang des Heils! Das Geburtsfest Seiner allezeit jungfräulichen Mutter festige und mehre den Frieden auf Erden!“

 

Ikone: Maria Geburt

Maria Namen

„Maria Namen“, das am 12. September gefeiert wird, wurde nach der Befreiung Wiens von den Türken (am 12. September 1683) für die ganze Kirche eingeführt. Den Sieg über das osmanische Heer führte man auf das inständige Beten zu Maria zurück. In Österreich wird “Mariä Namen“ als Fest gehalten.

Kreuzerhöhung

Dem Weihefest der Grabeskirche, die Kaiser Konstantin erbauen ließ, folgte am 14. September 335 die Verehrung des Hl. Kreuzes, das dem Volk gezeigt wurde. (exaltatio crucis- Kreuzerhöhung)
In der Bezeichnung „Erhöhung“ wird das Kreuz als Siegeszeichen gesehen. „Im Kreuz ist Heil- im Kreuz ist Leben- im Kreuz ist Hoffnung!“ (Karfreitagsliturgie)
„In der Verehrung des Kreuzes erkennt der Christ dankbar, dass das Zeichen der Bosheit der Menschen von Gott zum Zeichen Seiner nie endenden Liebe gemacht wurde.“ (Magnifikat)

Maria Schmerzen

15. September Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Am Tag nach der Kreuzerhöhung feiert die Kirche das Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Diese beiden Feste stehen im engen Zusammenhang. Sie, Seine Mutter blieb bei Ihm, als Er am Kreuze erhöht worden ist. Die Weissagung des greisen Simeons ging in Erfüllung: „Deine Seele aber wird ein Schwert durchdringen!“ (Lk. 2,35)Im gläubigen Volk wird die Schmerzensmutter sehr verehrt. Der “Mater Dolorosa“- „Schmerzensmutter“ wurde im 13. Jahrhundert das Lied „Stabat Mater“, Christi Mutter stand mit Schmerzen“ gewidmet.
 
„Christi Mutter stand mit Schmerzen  bei dem Kreuz und weint von Herzen als Ihr lieber Sohn da hing.

 

Maria Himmelfahrt

Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel

 

„Wir verkünden, erklären und definieren es als einen von Gott geoffenbarten Glaubenssatz, dass die makellose Gottesmutter, die allzeit reine Jungfrau Maria, nach Vollendung ihrer irdischen Lebensbahn mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“

Munificentissimus Deus, Papst Pius XII, 1950

 

 

 

Bild: Bartolome Esteban Murillo, Maria Himmelfahr, um 1675

Bartolomé Esteban Murillo: Mariä Himmelfahrt, um 1675, in der Hermitage in St. PetersburgBa
Bartolomé Esteban Murillo: Mariä Himmelfahrt, um 1675, in der Hermitage in St. Petersburg

 

Maria Königin

 

Maria Königin

 

Beim Fest Maria Königin wird die Gottesmutter als Königin des Himmels gefeiert. Verbunden damit ist das uralte Motiv der Krönung Mariens,das auch im Rosenkarn als letztes der glorreichen Geheimnisse meditiert wird: Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat (Offb 12,1).

 

Bild: Diego Velásquez um 1645,  Die Krönung der Jungfrau Maria,

Maria Heimsuchung

Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,

und sein Name ist heilig.

 

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht

über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:

Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.


Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

 

 

Bild: Karl von Blaas (Mariä Heimsuchung, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck)

Apostel Thomas

Mein Herr und Mein Gott!


Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben

 

 

Bild: Carravaggio, Der ungläubige Thomas

Fronleichnam - Leib des Herrn

Fronleichnamsequenz

Deinem Heiland, deinem Lehrer, deinem Hirten und Ernährer,  Sion, stimm ein Loblied an

Preis nach Kräften seine Würde, da kein Lobspruch, keine Zierde seinem Ruhm genügen kann.

Dieses Brot sollst du erheben, welches lebt und gibt das Leben, das man heut‘ den Christen weist.

Dieses Brot, mit dem im Saale Christus bei dem Abendmahle die zwölf Jünger hat gespeist.

 

Neuer König, neue Zeiten, neue Ostern, neue Freuden, neues Opfer allzumal!

Vor der Wahrheit muss das Zeichen, vor dem Licht der Schatten weichen, hell erglänzt des Tages Strahl.

 

Was von Christus dort geschehen, sollen wir fortan begehen, seiner eingedenk zu sein.

Treu dem heiligen Befehle wandeln wir zum Heil der Seele in sein Opfer Brot und Wein.

Doch wie uns der Glaube kündet, der Gestalten Wesen schwindet, Fleisch und Blut wird Brot und Wein.

Was das Auge nicht kann sehen, der Verstand nicht kann verstehen, sieht der feste Glaube ein.

 

Unter beiderlei Gestalten hohe Dinge sind enthalten, in den Zeichen tief verhüllt.

Blut ist Trank, und Fleisch ist Speise, doch der Herr bleibt gleicherweise ungeteilt in beider Bild.

Wer ihm nahet voll Verlangen, darf ihn unversehrt empfangen, ungemindert, wunderbar.

Einer kommt, und tausend kommen, doch so viele ihn genommen, er bleibt immer, der er war.

 

Lang im Bild war‘s vorbereitet: Isaak, der zum Opfer schreitet; Osterlamm, zum Mahl bereitet; Manna nach der Väter Sinn.

Guter Hirt, du wahre Speise, Jesus, gnädig dich erweise! Nähre uns auf deinen Auen, lass uns deine Wonnen schauen in des Lebens ewigem Reich!

Du, der alles weiß und leitet, uns im Tal des Todes weidet, lass an deinem Tisch uns weilen, deine Herrlichkeit uns teilen. Deinen Seligen mach uns gleich!

Das Fest selbst:

Fronleichnam, das übersetzt „Herrenleib“ bedeutet, geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich im Jahre 1209 zurück. Sie war Augustiner- Chorfrau, die in einer Vision den Mond gesehen hat, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das liturgische Kirchenjahr darstelle, der dunkle Fleck aber das Fehlen eines Festes zur Ehren des Allerheiligsten Altarssakramentes bedeute.

In diesem Fest wird vor allem das zentrale Geheimnis der Gegenwart Christi in der hl. Eucharistie- als wahrer Gott und Mensch- gefeiert. Die liturgischen Texte des Fronleichnamsfestes beziehen sich vor allem auf das Mysterium der hl. Eucharistie.

Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich abgehalten. Von Papst Urban IV. wurde es dann um 1264 durch die die Bulle Transiturus de hoc mundo zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Unter anderem schrieb Urban IV.: „Wir haben es daher, um den wahren Glauben zu stärken und zu erhöhen, für recht und billig gehalten, zu verordnen, dass außer dem täglichen Andenken, das die Kirche diesem heiligen Sakrament bezeigt, alle Jahre auf einen gewissen Tag noch ein besonderes Fest, nämlich auf den fünften Wochentag nach der Pfingstoktav, gefeiert werde, an welchem Tag das fromme Volk sich beeifern wird, in großer Menge in unsere Kirchen zu eilen, wo von den Geistlichen und Laien voll heiliger Freude Lobgesänge erschallen“.

 

Die Oase Maria hält in diesem Sinn jeden Monat eine Anbetung, siehe Informationsfolder oder auch Programm


Herz Jesu Sonntag

Wir begehen am Freitag, den 27. Juni 1013 das Hochfest des Allerheiligsten Herzens –Jesu. Liturgisch wird es am Sonntag darauf von der Kirche gefeiert.

Das Herz ist das Zentrum des menschlichen Lebens. Es ist auch Symbol der Liebe und Barmherzigkeit.

Auch Gottes Herz schlägt für den Menschen. Bereits im Alten Testament können wir über das störrische Volk Israel nachlesen, das sich immer wieder von Gott abwendet (so wie heute). Er aber spricht durch Jeremia zu Seinem Volk(31,20). „Deshalb schlägt mein Herz für ihn, (Ephraim= Israel) ich muss mich seiner erbarmen.“ (Magnifikat, Juni 2013).

Auch das Herz-Jesu am Kreuz öffnet sich durch den Lanzenstoß für die Menschen „und sogleich floss Blut und Wasser heraus“, (Joh. 19,33) zum Zeichen Seiner unendlichen Liebe für uns Menschen. Wir verehren in diesem Zeichen den Ursprung der Sakramente der Kirche. Sein Herz aber bleibt offen für alle Menschen!

Tirol hat einen besonderen Bezug zum Herzen Jesu: Im Rahmen der Freiheitskriege gelobten unsere Vorfahren am 1. Juni 1796 in Bozen das Herz Jesu Fest besonders feierlich zu begehen. Dies bedeutete sozusagen den Anfang einer offiziellen Verehrung des Herzens Jesu. Seit dieser Zeit hat die Herz-Jesu- Verehrung immer auch große politische Bedeutung gehabt:

„Wenn von nun an Glaube und Heimat gefährdet schienen oder wenn ein Jubiläum des Gelübdes anstand, sprach man jetzt von Bund und Bundeserneuerung“ (aus „Das durchbohrte Herz“, Athesia, 1996).

 

Herz- Jesu- Freitag- Anbetung am 27. Juni um 19 Uhr in der Anbetungskirche, Karl Kapfererstr. Innsbr.

Wir wollen das Herz des Vaters rühren durch das liebende Herz Seines Sohnes, um Heilung für die Natur und die erkrankte Menschheit zu erbitten. Wir flehen um das Ende des Krieges im Nahen Osten und für den Schutz des Ungeborenen Lebens.

Siehe Anbetungsplakat.

 

Pfingsten

   Komm herab, O Hl. Geist                  Komm, der all Armen liebt,

   der die finstre Nacht zerreißt,            komm der Gute Gaben gibt,

   strahle Licht in diese Welt.                komm der jedes Herz erhellt.

 

   Höchster Tröster in der Zeit,             In der Unrast schenkst du Ruh,

   Gast, der Herz und Sinn erfreut,       hauchst in Hitze Kühlung zu,

   köstlich Labsal in der Not.                 spendest Trost, in Leid und Tod

 

   Komm, o du glückselig Licht,            Ohne dein lebendig Wehn,

   fülle Herz und Angesicht,                  kann im Menschen nichts bestehn,

   dring, bis auf der Seele Grund.         kann nichts Heil sein, noch gesund.

 

Am Pfingstfest feiern wir die Sendung des Hl. Geistes, den Geburtstag der Kirche.  Jesus hat Seinen Aposteln vorausgesagt: “Wenn der Beistand kommt, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird Er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid:“ (Joh. 15,26)


Auch wir sind aufgerufen durch die hl. Taufe,  Zeugnis zu geben in unserem Leben von der Liebe Gottes!
Die himmlische Mutter spricht in der Sprache Ihres Sohnes, wenn Sie in einer Ihrer Botschaften den pfingstlichen Auftrag gibt:“ Ich möchte euch danken und euch anspornen, mit Liebe und in der Kraft des Heiligen Geistes noch mehr für Gott und Sein Reich zu arbeiten.“ (25.8.00)
Zugleich ruft Sie uns auf: „ Ihr seid auserwählt, für den Frieden und die Freude Zeugnis zu geben!“  (25.10.01) Auch die Freude und der Friede  sind Gaben des Hl. Geistes.
Bitten wir IHN, unser Antlitz und „das Antlitz der Erde zu erneuern“, damit wir zu Menschen der Freude und des Friedens werden.
„Sende Deinen Geist aus und alles wird neu!“

 

Dreifalltigkeitssonntag

Das Hochfest der Heiligsten Dreifaltigkeit!

 

Das Dreifaltigkeitsfest stellt uns Gott vor als den einen Gott, der gleichzeitig drei-einig ist: Vater, Sohn und Geist. Dass dieses Fest am Sonntag nach Pfingsten gefeiert wird, verdeutlicht, dass hier die Vollendung des Heilsmysteriums im Mittelpunkt steht. Gott ist in sich selbst Beziehung: Vater- Sohn - Hl. Geist. Gott will, dass wir Menschen die Beziehung zu Ihm suchen und pflegen. Zugang zum Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit finden wir über Jesus und Seine Botschaften vom Vater im Himmel und vom Geist, den der Vater im Namen Jesu sendet.

( Joh. 14,26).

Mit jedem Kreuzzeichen erinnern wir uns daran, dass wir auf den Dreifaltigen Gott getauft sind.

Fatima Gebeht am Dreifaltigkeitssonntag:

 

Heiligste  Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist,

in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf

den kostbaren Leib und das Blut,

die Seele und die Gottheit Jesu Christi,

gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde,

zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen,

Sakrilegien und Gleichgültigkeiten,

durch die Er selbst beleidigt wird.

Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens

und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich

um die Bekehrung der armen Sünder.

 

Ikone http://www.ikonenwerkstatt-st-lukas.de nach Andrej Rublev

Maria, Maienkönigin dich will der Mai begrüßen. 
O segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen!
Maria, wir empfehlen dir, was grünt und blüht auf Erden, 
lass uns in dieser Pracht und Zier das Werk des Schöpfers ehren.

 

Behüte auch, Maria rein, du größte aller Frauen,
das Gottesvolk, die Kinder dein, im Glauben und Vertrauen
zu Jesus Christus, deinem Sohn, dem Retter und Befreier.
Lobpreis durch ihn in Ewigkeit des Vaters Macht und Treue!

 

O öffne Himmelskönigin, im Lied uns Herz und Stimme,
zu danken Gott im Heilgen Geist, dass wir sein Lob stets singen,
der Christi Kirche ward gesandt in Sturm und Feuersflammen,
zu führen sie mit starker Hand durch alle Zeiten! Amen

Gotteslob

 

100 Jahre Erscheinungen von Fatima

13. Mai 1917 – vor 100 Jahren war die erste Erscheinung der Gottesmutter von Fatima! Die ersten Worte der Muttergottes an die drei Seherkinder, Lucia, Francesco und Hyazintha waren: „Habt keine Angst, ich tue euch nichts zuleide!“Dann bat Sie die Kinder sechsmal jeden 13. des Monats wiederzukommen. Sie versprach ihnen den Himmel.

Bis zum 13. Mai können wir noch gemeinsam diese Gebete als eine Art Novene beten, die der Engel die Kinder gelehrt hat. P. Slavko Barberic hat oft, wenn er von den Erscheinungen der Gottesmutter gesprochen, erwähnt: „In Lourdes kam Sie am Morgen, in Fatima am Mittag, in Medjugorje am Abend. Bezeichnend für die Bekehrung der Welt. Es ist schon sehr spät geworden!“

 

die Hl. Woche und Ostern

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit


3. April 2. Ostersonntag: Papst Johannes Paul II. hat im Jahr 2000 den zweiten Sonntag der Osterzeit zum Sonntag der „Göttlichen Barmherzigkeit“ ausgerufen. Er will die Barmherzigkeit Gottes als zentrales Geheimnis der göttlichen Liebe zu uns Menschen näher bringen. „Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe! (Lk. 1,78)

 

 

 

Ostersonntag:

Hochfest der Aufertsehung des Herrn! Wir feiern das Fest unserer Erlösung. Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden! Alleluja!„Nach ältester Überlieferung ist die Osternacht eine Zeit des Wachens und Betens in Trauer um den Gekreuzigten und in der Erwartung Seines sieghaften Kommens. Je mehr wir wachend auf Ihn gewartet haben, um so mehr können wir Ihn mit österlichem Jubel begrüßen.“ (Magnifikat, April).

 

Bild: Jesus erscheint Maria Magdala - Dominikaner Kirche - Colmar

 

 

Palmsonntag - Beginn der Karwoche

Palmsonntag:

Der Palmsonntag ist sozusagen die Tür zur großen heiligen Woche. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem von dem alle vier Evangelisten berichten.

 

Bild: Einzug Christi in Jerusalem, Ikone

 

 

Verkündigung des Herrn - Maria Verkündigung

25. März - Fest „Verkündigung des Herrn“, das im Volk aber immer noch unter „Maria Verkündigung“ gefeiert wird. Es ist die Ankündigung der Geburt unseres Herrn durch den Engel Gabriel an Maria (Lk. 1, 26-38).

In der Ostkirche ist dieses Fest- 9 Monate vor Weihnachten- bereits im 5. Jahrhundert verzeichnet. Im Westen scheint es im 7. Jahrhundert auf.Das Gebet „Der Engel des Herrn“ erinnert an dieses wunderbare Geschehen.Viele Menschen bereiten sich auf dieses Fest durch eine Novene vor, um dann besser vorbereitet, eine besondere Weihe an Maria durch Jesus vollziehen zu können.

 

Bild: Die Verkündigung an Maria, Oberrheinischer Meister

 

Hl. Josef

Der Märzmonat ist dem hl. Josef geweiht. Sein besonderes Fest ist der 19. März. Die Verehrung des hl. Josef wurde im Osten früher gefeiert als im Westen. Doch schon im 12. Jahrhundert wird erstmals der 19. März als Datum Seines Festes bekannt. Papst Pius IX. hat Ihn zum Schutzpatron der ganzen Kirche ernannt. In Tirol gilt Er als besonderer Schutzpatron des Landes. Er, der Gerechte, der sorgende Vater des Jesuskindes, der jungfräuliche Bräutigam der Gottesmutter, ist im Volk äußerst beliebt und wird in allen Notlagen angerufen, und zu Seiner Verehrung tragen viele Seinen Namen.

 

Ikone: Heinrich Schmitt, www.ikonen-maler.de

 

Aschermittwoch - Begin der Fastenzeit

Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst!

 

Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. In diesen 40 Tagen sollen Christen, wie Jesus in der Wüste, fasten (verzichten) und beten um sich so auf Ostern vorzubereiten.

Mit dem Aschenkreuz welches der Priester am 1. Tag der Fastenzeit auf die Stirn der Menschen zeichnet sollen wir uns darauf besinnen, dass der Mensch und die Welt vergänglich sind.

 

Liebe Freunde, wir wünschen euch eine gesegnete Fastenzeit. Antlitz Chrisit möge in uns immer mehr Gestalt annehmen, damit wir mit Paulus sagen können: Nicht mehr ich lebe sondern Christus lebt in mir. ( Gal. 2,20)

 

Christus trägt die Kirche

 

Beispielgebend für unsere Zeit:

Unsere Kirche wird mit Christus gekreuzigt! Zugleich aber trägt dieser gekreuzigte Christus als Auferstandener Seine Kirche "neu geboren"!

 

 

 

Fastentuch in der Völser Pfarrkirche von Bernhard James Lang

 

 

 

 

 

 

 

Darstellung der Herrn - Maria Lichtmess

Am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten feiert die Kirche das Fest "Darstellung des Herrn" auch bekannt als "Maria Lichtmess".

 

Nun lässt du, Herr, deinen Knecht

wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

Denn meine Augen haben das Heil gesehen

das du vor allen Völkern bereitet hast,

ein Licht, das die Heiden erleuchtet,

und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

 

Unsere liebe Frau von Absam - 17. Jänner

Die Entstehung der Absamer Marienwallfahrt geht auf ein Ereignis am 17. Januar 1797 zurück. Zeitgenössischen Überlieferungen zufolge erblickte an diesem Tag die achtzehnjährige Rosina Bucher im Licht der untergehenden Sonne ein Frauenbildnis in der Fensterscheibe der Stube ihres Elternhauses.

http://www.tirol-infos.at/innsbruck/marienwallfahrt-absam.html

 

 

Taufe des Herrn

Auch die Taufe des Herrn ist ein Epiphaniegeschehen: Aufleuchten des sich offenbarenden Gottes. Der Vater nennt JESUS, der sich in die Reihe der Sünder gestellt hat, Seinen geliebten Sohn. Der Geist Gottes ruht auf Ihm. (Sonntagsschott).

"Johannes verkündete."Nach mir kommt der, der stärker ist als ich: ich bin nicht wert, um Ihm die Schuhriemen zu lösen.Ich habe euch mit Wasser getauft, Er aber wird euch mit dem Hl. Geist taufen."

Als Er [Jesus] aus dem Wasser stieg, sah Er den Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf Sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, Dich habe ich erwählt." (Mk.1,7-11)

Bild: Taufe des Herrn, Pietro Perugino, 1498

Darstellung des Herrn - Dreikönig

Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn

 

aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.

 

Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm.

 

(Textausschnitt aus Math. 2, Bild: Die Anbetung des Kindes durch die drei Weisen aus dem Morgenlande, Giotto)

Sonntag nach Weihnachten - Fest der Hl. Familie

 

Am ersten Sonntag nach Weihnachten wird das Fest der Hl. Familie gefeiert. Seit 1920 bereits wird dieses Fest liturgisch verbindlich festgehalten. Doch erst nach der Liturgiereform 1969 wurde dieses Fest auf den Sonntag in der Weihnachtsoktav verlegt.  Die Hl. Familie möge uns Vorbild sein im liebenden Umgang miteinander. In Jesus selbst ist uns ja die „Güte und Menschenfreundlichkeit“ unseres Gottes  erschienen. (Tit, 3,4)

 


Bild: Flucht nach Ägypten, Haussegenkalender 2007

 

Weihnachten

„Liebe Brüder und Schwestern, in dieser Welt, in dieser Menschheit ist heute der Retter geboren, Christus, der Herr. Halten wir inne vor dem Kind von Bethlehem. Lassen wir uns im Herzen ergreifen: Haben wir keine Angst davor. Haben wir keine Angst, dass unser Herz weich wird! Wir haben es nötig, dass unser Herz sich ergreifen lässt! Lassen wir es erwärmen von der Zärtlichkeit Gottes; wir bedürfen Seiner Liebkosungen. Die Liebkosungen Gottes verletzen nicht: Die Liebkosungen Gottes geben uns Frieden und Kraft. Wir brauchen seine Liebkosungen. Gott ist groß in Seiner Liebe, Ihm sei Lob und Ehre in Ewigkeit! Gott ist Friede: Bitten wir Ihn, uns zu helfen, den Frieden Tag für Tag aufzubauen, in unserem Leben, in unseren Familien, in unseren Städten und Nationen, in der ganzen Welt. Lassen wir uns von der Güte Gottes innerlich ergreifen.“

             Bild: St. Leonhard im Pitztal                        (Papst Franziskus in seiner Weihnachtsansprache 2013)

 

Maria Empfängnis

Am 8. Dezember feiert die Kirche das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, im Volksmund auch Maria Empfängnis genannt.

 

Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.
Dazu kommen dann noch die herrlichen Aussprüche der Väter, mit denen sie Zeugnis von der Empfängnis der heiligen Jungfrau ablegen, so wenn sie sagen, daß bei Maria die Natur vor der Gnade gewichen sei. Die Natur habe in ihrem Unvermögen voranzuschreiten gleichsam furchtsam stillgehalten; denn es war ja bestimmt, daß die jungfräuliche Gottesmutter nicht eher von Anna empfangen wurde, als bis die Gnade ihre Frucht gebracht hatte; sollte doch die Erstgeborene empfangen werden, die selber wieder den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung empfangen sollte.

 

Bulle Ineffabilis Deus von Papst Pius IX. vom 8. Dezember 1854

O, Maria Unbefleckt Empfangene, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!

 

Bulle Ineffabilis Deus von Papst Pius IX. vom 8. Dezember 1854:

Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.
Dazu kommen dann noch die herrlichen Aussprüche der Väter, mit denen sie Zeugnis von der Empfängnis der heiligen Jungfrau ablegen, so wenn sie sagen, daß bei Maria die Natur vor der Gnade gewichen sei. Die Natur habe in ihrem Unvermögen voranzuschreiten gleichsam furchtsam stillgehalten; denn es war ja bestimmt, daß die jungfräuliche Gottesmutter nicht eher von Anna empfangen wurde, als bis die Gnade ihre Frucht gebracht hatte; sollte doch die Erstgeborene empfangen werden, die selber wieder den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung empfangen sollte.
Bulle Ineffabilis Deus von Papst Pius IX. vom 8. Dezember 1854:

Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.
Dazu kommen dann noch die herrlichen Aussprüche der Väter, mit denen sie Zeugnis von der Empfängnis der heiligen Jungfrau ablegen, so wenn sie sagen, daß bei Maria die Natur vor der Gnade gewichen sei. Die Natur habe in ihrem Unvermögen voranzuschreiten gleichsam furchtsam stillgehalten; denn es war ja bestimmt, daß die jungfräuliche Gottesmutter nicht eher von Anna empfangen wurde, als bis die Gnade ihre Frucht gebracht hatte; sollte doch die Erstgeborene empfangen werden, die selber wieder den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung empfangen sollte.
Bulle Ineffabilis Deus von Papst Pius IX. vom 8. Dezember 1854:

Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.
Dazu kommen dann noch die herrlichen Aussprüche der Väter, mit denen sie Zeugnis von der Empfängnis der heiligen Jungfrau ablegen, so wenn sie sagen, daß bei Maria die Natur vor der Gnade gewichen sei. Die Natur habe in ihrem Unvermögen voranzuschreiten gleichsam furchtsam stillgehalten; denn es war ja bestimmt, daß die jungfräuliche Gottesmutter nicht eher von Anna empfangen wurde, als bis die Gnade ihre Frucht gebracht hatte; sollte doch die Erstgeborene empfangen werden, die selber wieder den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung empfangen sollte.
Bulle Ineffabilis Deus von Papst Pius IX. vom 8. Dezember 1854:

Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden.
Dazu kommen dann noch die herrlichen Aussprüche der Väter, mit denen sie Zeugnis von der Empfängnis der heiligen Jungfrau ablegen, so wenn sie sagen, daß bei Maria die Natur vor der Gnade gewichen sei. Die Natur habe in ihrem Unvermögen voranzuschreiten gleichsam furchtsam stillgehalten; denn es war ja bestimmt, daß die jungfräuliche Gottesmutter nicht eher von Anna empfangen wurde, als bis die Gnade ihre Frucht gebracht hatte; sollte doch die Erstgeborene empfangen werden, die selber wieder den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung empfangen sollte.

Advent

Rund wie die Sonne ist der Adventkranz,dessen Ursprung viele auf das alte Sonnenrad der Germenen zurückführen. Er trägt das Symbol der Sonne und ist für uns daher Sinnbild Jesu Christi das Licht der Welt. Die immergrüne Materie des Kranzes erinnert uns an das Leben, das nie enden wird, an das ewige Leben. In seinen vier Lichtern spiegelt sich der Sinn der Adventszeit.

Wir setzten uns abends um den Adventkranz, zünden die jeweilige Kerze an und erinnern uns voll Dankbarkeit an die Verheißungen, die uns den Erlöser näherbringen.

 

Advent - Warten  auf den Herrn! Warten auf Immanuel- Gott mit uns!

Der Advent lässt uns  das dreifach Kommen Gottes sehen:

das Warten Israels auf die Ankunft des Messias;

das Warten der Christen auf die Wiederkunft Christi  und

das tägliche Kommen Gottes in unser Leben!

Fragen wir uns: Wo können wir Gott in unserem Leben erfahren?

Wo können wir IHM begegnen?

 

November

Gerade im düsteren November lebt das Volk seine besonderen Bräuche:

 

“Wir backen daheim Seelenbrote, die das Symbol eines Reisebrotes darstellen; für jene, die noch auf dem Weg vom Fegefeuer in die ewige Heimat sind, als Wegzehr gleichsam. Wir stellen am Abend vor Allerseelen eine brennende Kerze und Brot ans Fensters als Symbol des Gebetes, das sie brauchen, denn Gebet und Opfer wären das rechte Reisebrot, 'Vergeltsgott für die Armen Seelen', sagt uns ein alter Dankesspruch.

 

Am 11. November reitet der Hl. Martin durch das Land. Singend mit Laternen beladen ziehen wir ihm entgegen. Zu Hause backen wir Martinshörnchen die das Zeichen der Hufeisen des Martinsrosses sind, und verschenken sie an Arme und Einsame. Er, der die Nächstenliebe richtig gelebt hat, sollte auch in der Verehrung so nachgeahmt werden.

 

Überhaupt geht die barmherzige Liebe durch den November: Elisabeth, die große, gütige Heilige hat am 19. November ihr Fest. An diesem Tag stehen die  Elisabeth-Brote auf dem  Speisezettel. Wieder backen wir Brote und in der Erinnerung an die Liebe und Güte Gottes, die in dieser Heiligen zum Ausdruck kam, beschenken wir einsame, alte Menschen und teilen mit ihnen das Elisabeth-Brot.

Am 22. November hört man die Hl. Cäcilia musizieren, die uns Beispiel gibt, mitzusingen und mitzumusizieren zur Ehre Gottes und unserer Freud.

 

Der November könnte somit ein richtiger Herzensmonat sein, ein Familiemonat, wo alle näher zusammenrücken und Ernst und Fröhlichkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe so richtig einander die Hand geben.“ (aus dem Reimmichelkalender 1983, von M.E. Lang-Pertl)

 

Allerheiligen/Allerseelen

Am 1. November feiert die Kirche das Fest "Allerheiligen" und feiert so alle Heiligen im Himmel, also auch jene stillen Heiligen, von denen nieman weiß! Im Orient reicht dieses Fest zurück bis ins 4. Jahrhundert, wo neben den Festen der Märtyrer um Ostern aller Märtyrer gedacht wurde. Im Westen begann man das Märtyrergedenken am 13. Mai, dem Weihetag des römischen Pantheons zu Ehren der Jungfrau Maria und aller heiligen Märtyrer (609).  Erst im 8. Jahrhundert wurde in Irland und England  der 1. November als Fest aller Heiligen, auch die nicht den Märtyrertod starben, gefeiert. Die Heiligen sind Zeugen für die Kraft Gottes und für den Sieg des Auferstandenen, der in der Kirche lebt und auch heute noch Menschen ergreift.  Das Allerheiligenfest ist ein österliches Fest. Die Heiligen der „triumphierenden Kirche“ bilden zusammen mit uns Glaubenden, der pilgernden Kirche und der leidenden Kirche im Fegefeuer, eine Kirche. Wir rufen die Heiligen als unsere Fürsprecher an. Sie sind uns Wegweiser auf unserem Pilgerweg des Glaubens heim zu Gott. (Botschaft der Gottesmutter vom 25. Oktober 2014).

 

 

Allerseelentag: Schon seit dem 2. Jahrhundert ist das christliche Gedenken an die Toten bezeugt. Seit dem Jahr 998 ist diese Verehrung in Cluny bekannt. Sie hat sich dann seit dem 11. Jahrhundert im Zuge der Reform von Cluny auf die gesamte Kirche des Abendlandes ausgebreitet. In Rom wurde es im 14. Jahrhundert zum ersten Mal gefeiert. Unser Gebet für die Armen Seelen will ihnen diese Zeit des Leidens im Reinigungsort erleichtern, der Allerseelenablass ist für sie daher besonders wichtig.

Christkönigsonntag

Letzter Sonntag des Jahreskreises. Ewigkeitssonntag

 

An diesem Sonntag steht Christus als König vor uns. Erst 1925 wurde dieses Fest unter Pius XI. eingeführt. Jesus hat die Königsherrschaft nicht nur angekündigt, sondern mit Ihm ist das Reich Gottes gekommen. Vor Pilatus hat Er sich zu Seinem Königtum bekannt (Joh. 18,37)  Sein Reich ist allerdings nicht von dieser Welt. Dieser König ist der gute Hirte, der die Seinen kennt und für sie sorgt. Christsein bedeutet, diesem Jesus nachzufolgen, in Ihn hineinzuwachsen. Ihn erwarten wir als den Christus, der in Herrlichkeit wieder kommen wird.

 

 

„Christus, mein König, Dir allein schwör ich die Liebe stark und rein, bis in den Tod die Treue!“ - Refrain vom Lied: „O Du mein Heiland hoch und hehr“ (aus dem alten Gotteslob).

 

Maria vom Berg Karmel

Dieser Gedenktag erinnert an Israel.

Auf dem Berg Karmel verteidigte nach 1 Kön 18, 20 – 40 der Prophet Elija die Verehrung Jahwes gegen die kanaanäischen Fruchtbarkeitsgötter Baal und Astarte. Ende des 12. Jahrhunderts siedelten sich auf dem Karmelgebirge Kreuzfahrer als Eremiten an. Aus einer Gruppe solcher Einsiedler entstand der Orden der Karmeliten, der sich in besonderer Weise unter den Schutz Mariens stellte. Als Zeichen ihrer besonderen Verehrung Mariens tragen sie das Skapulier. Deshalb trägt der 16. Juli auch den Namen „Skapulierfest“. Seit 1726 gilt der Gedenktag für die ganze Kirche.

 

 

 

Aktuelle Termine

Gebetsabend:

 

Nächster Gebetsabend am Freitag, 03. Nov. 2017 - 19.00 h - 20.30 h

 

Montags- und Friedensgottesdienst:

 

Montag 30. Okt. 2017

mit em. Erzbischof

Dr. Alois Kothgasser

17.30 h Rosenkranz -

18.00 h Heilige Messe

 

 

Pilgerfahrten:

Ein  Termin für eine

nächste Pilgerreise nach Medjugorje ist derzeit noch nicht bekannt!